Ian Lasserre vermischt Jazz mit brasilianischer Musik

Ian Lasserre vermischt Jazz mit brasilianischer Musik

Bereits mit seinem Debütalbum „Sonoridade Pólvora“ (2017) schaffte es der brasilianische Sänger/ Songwriter Ian Lasserre aus Bahia international für Aufmerksamkeit zu sorgen. Es folgte sein Zweitling „Átimo“. Mit „Meu Único Medo É Primavera“ veröffentlicht Lasserre sein nunmehr drittes Studioalbum, bei dem sich der brasilianische Künstler nach einer zweijährigen Selbstfindungsphase quasi neu erfunden hat, in dem er zeitgenössischen Jazz mit der Música Popular Brasileira vermischt.

Zusätzlich ist seine musikalische Familie auch ein einflussreicher Faktor. Sein Großvater, der im Track „Vinheta“ verewigt ist, und sein Vater sind große Inspirationen: „Beide kreuzen die Tradition des brasilianischen Liedes, mein Großvater mit einem Repertoire an Pre-Bossa- und Samba-Liedern, mein Vater war bereits post-tropicalistisch und arbeitete mit Stilen wie Pop, Rock und Reggae“, lässt der Vollblutmusiker wissen.

Die beiden Highlights des Albums sind schnell ausgemacht: „Abraxas“, eine Komposition, die in Zusammenarbeit mit Flávio Tris entstanden ist, und „Voa Sim“, bei dem Sidmar Vieira mitwirkt. Lasserre meint zu der gelungenen Zusammenarbeit: „Das ästhetische und klangliche Ergebnis hat sich zwangsläufig stark verändert, wenn man bedenkt, dass wir in São Paulo mit außergewöhnlichen Musikern wie Vitor Cabral am Schlagzeug, Igor Pimenta am Bass und Conrado Goys an den Gitarren mit im Studio waren“. Alles klingt entspannt bei dieser lebensbejahenden Musik. Geschmeidig und zart in der Stimmung und große Wärme ausstrahlend.

Und so reihen sich die Songs – elf an der Zahl – wie wertvolle Perlen aneinander zu einer kostbaren Kette von Musik auf hohem Niveau, und mit hohem emotionalen Ausdruck.

Ian Lasserre: „Meu Unico Medo E Primavera“ ist bei Ajabu!Records erschienen im Vertrieb von Broken Silence/Nuzzcom.