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Digger Barnes – ein Roadmovie der besonderen Art

Aktuelle Musik 21 Mai 2017

Ein Americana-Album von dunkler, zeitloser Schönheit und dazu noch „Made in Germany“. Ja, das gibt’s. Dank Singer/Songwriter Digger Barnes. …

Überzeugend: Branford Marsalis und Kurt Elling

Aktuelle Musik 11 Mai 2017

Seine Zusammenarbeit mit Sting hat Branford Marsalis bekannt gemacht: Der US-Jazzsaxofonist hatte noch nie Berührungsängste mit Popmusik. Je…

Der Azul-Sound ist kreativ und sprengt Grenzen

Aktuelle Musik 06 Mai 2017

Die Band Azul gibt es schon länger, genauer seit über 20 Jahren. Aber was heißt hier Band, Azul ist ein Sound. Und was für einer. Was das Tr…

Gary Clark Jr. ist auch live eine Granate

Aktuelle Musik 04 Mai 2017

Sie nennen ihn den „neuen Jimi Hendrix“. Aber man tut ihm damit keinen Gefallen. Gary Clark Jr. ist zwar ein überragender Gitarrist, glänzen…

Hintergrund

Zum 100. Geburtstag von Ella Fitzgerald

Swing, Drive und Scat dürften die drei Dinge sein, an die Jazzfans zuerst denken, wenn es um Ella Fitzgerald geht. Damit einher ging noch ihre enorme Virtuosität. Alles zusammen genommen verleiht ihr zu Recht den Status „First Lady Of Jazz“. Die am 25. April 1917 in Newport Virginia geborene Sängerin würde in diesem Monat ihren 100. Geburtstag feiern. Ihre Kindheit und Jugend war alles andere als rosig. Sie war noch ein kleines Mädchen, als sich ihre Eltern trennten und ihre Mutter wenig später bei einem Autounfall starb. Die Wende in ihrem Leben brachte eine Talentshow im Apollo Theatre in Harlem, bei der sie im Alter von 16 Jahren als Tänzerin auftreten wollte. Weil sie zum Tanzen zu nervös war, hat sie dann einfach spontan gesungen und überzeugte die Juroren. Gott sei Dank! Was wäre der Welt entgangen, wenn sie’s beim Tanzen belassen hätte? Bekannt wurde Ella Fitzgerald bereits in den 1930er Jahren als Teenager, als sie der Schlagzeuger Chick Webb als Sängerin für seine Band im Savoy Ballroom engagierte. Nach Webbs Tod 1939 übernahm sie die Leitung der Band, mit der sie mit einer Interpretation von „A-Tisket, A-Tasket“ einen Hit landete. Der Grundstein für eine märchenhafte Karriere war gelegt. „Ich hörte im New Yorker Savoy Ballroom plötzlich eine Stimme, die mir kalte Schauer über den Rücken jagte. Ich rannte zum Podium, um herauszukriegen, wem diese Stimme gehört - und entdeckte ein reizend aussehendes dunkelhäutiges Mädchen, das ganz bescheiden dastand und derartig wahnsinnig sang." So beschrieb die Jazzpianistin Mary Lou Williams ihre erste Begegnung mit Ella Fitzgerald im Jahre 1936. Schon kamen die erste Schallplatte, der erste Erfolgssong „Mr. Paganini“. Und dann ging es nur noch und sehr schnell steil nach oben in Richtung…