Im-Pulsiv: Neues vom Pulsar Trio

Im-Pulsiv: Neues vom Pulsar Trio

Schon die ersten Töne klingen verheißungsvoll. Sanft und mit viel Gefühl tupft Beate Wein, die beim Pulsar Trio für die Tasteninstrumente verantwortlich zeichnet, die ersten Töne von „Brokelegs Fall“ in den Raum. Kurze Zeit später steigen Aaron Christ an den Drums und Matyas Wolter an der Sitar mit ein. Das Tempo steigert sich, wird rhythmischer – ja impulsiver.

Ein guter Start in ein überaus gelungenes Album, das die drei Musiker „Cäthes Traum“ genannt haben. Gewidmet ist es der Tochter von Beate Wein, die während des gesamten Erstellungsprozesses des Longplayers mit dabei war – ungeboren. Im Studio. Beim Komponieren. Am Mischpult. Herausgekommen sind elf abwechslungsreiche, zwischen den Genres wandernde Songs. Mal ist es der klassische Trio-Jazz – gut zu hören bei „Le Boem“, der nur durch die Sitar-Akzente ein wenig aus der Reihe zu fallen scheint, mal ist es feurig-wilde World Music, wie bei „Seven Horses And A Hornet“. „Cäthes Traum“ ist Musik wider die Monotonie und Alltagstrott. Frisch. Neu. Anders.

Unsere Anspieltipps: Der rhythmus-betonte Uptempo-„May Waltz“ mit herrlichen Breakbeats und der „Tango With A Horseshoe“. Letzteres schlägt gekonnt die Brücke zu lateinamerikanischen Sounds und vorderasiatischen Einflüssen.

Pulsar Trio: „Cäthes Traum“, erschienen bei t3 Records.

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