New Wave: Wavemusic Vol. 22 ist Entspannung pur

New Wave: Wavemusic Vol. 22 ist Entspannung pur

Smooth Jazz, Chillout oder Lounge? Die Musik auf den Wavemusic Compilations lässt sich schwer in eine Schublade stecken. Gut so, finden wir. Denn die Zeit ist zu kostbar für  langweilig dahinplätscherndes Liedgut ohne Ecken und Kanten. Umso mehr haben wir uns auf die nun 22. Ausgabe der Reihe Wavemusic gefreut.

Doch was genau macht den Charme der 26 Songs aus? Es sind nicht einzelne Tracks oder Künstler – es ist die Mischung. Die Abwechslung. Die verschiedenen Genres. Mal gibt es ordentlich Disco-Sound auf die Ohren, mal die introvertierte Ballade. Das Geheimnis der Wavemusic-Serie lässt sich also nicht an einzelnen Songs festmachen, sondern offenbart sich peu à peu beim Durchhören.

Anspieltipps? Gibt es viele. Zum Beispiel das wirklich gelungene Cover „Riders On The Storm“ von Lisa Bassenge, die es schafft, dem Klassiker von The Doors mit ihrer charismatischen Stimme eine ganz neue Seite abzugewinnen. Oder das rockige „Lover Come Back“ von City And Colour. Und auch „Waiting Here“ von Jack Isaac, der klassische Singer-Songwriter-Elemente aufnimmt, hat es uns angetan. Alles unterschiedliche Musik-Stile – und doch passt es am Ende wunderbar zusammen. Wavemusic Vol. 22 ist – und das ist absolut nicht negativ gemeint – die perfekte Nebenbei-Musik, die sich wunderbar zum Entspannen im Garten oder auf dem Balkon eignet, aber auch lange Autofahrten oder andere Reisen verschönert. Easy Listening at its best!

Wavemusic Volume 22, erschienen bei California Sunset Records.

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