Kratziger Bluesrock mit zackigen Riffs und Drumbeats

Kratziger Bluesrock mit zackigen Riffs und Drumbeats

Jeglichen aktuellen Strömungen und Trends hat sich die Band Black Rebel Motorcycle Club (BRMC) bisher standhaft verweigert. Die Musiker aus San Francisco beweisen auch auf ihrem aktuellen Album „Wrong Creatures“ Rückgrad. Bluesrock laut, kratzig, bass- und gitarrenlastig bestimmt daher wie gewohnt ihr achtes Studiowerk, der mit Spannung erwartete Nachfolger von „Specter At The Feast“ aus dem Jahr 2013.

Eine Kostprobe ihrer Kunst boten sie bereits im November anlässlich der Veröffentlichung der ersten Single „Little Thing Gone Wild“. Die neuen Stücke – 12 an der Zahl – sind düsterer Underground-Rock mit stark psychedelischen Einflüssen und hymnischen Melodien. Eines ihrer Markenzeichen ist auch geblieben: Der diffuse, vernuschelte Gesang.
Bereits vor mehr als zwei Jahren begannen Peter Hayes (Gesang, Gitarre, Bass), Robert Levon Been (Gesang, Bass, Gitarre) und Leah Shapiro (Schlagzeug) mit der Arbeit am neuen Album. Aufgrund gesundheitlicher Probleme von Shapiro mussten sie jedoch zwischendurch eine längere Pause einlegen. Schließlich mieteten sie sich aber gemeinsam mit Produzent Nick Launay (Nick Cave, Arcade Fire) über mehrere Wochen im Sunset Sound Studio in Los Angeles ein und es ging ans Werk. Jetzt ist das Album auf dem Markt und das lange Warten hat sich gelohnt.

Deutlich im Vordergrund rangieren zackigen Riffs, stampfende Schlagzeugbeats, ein mächtig dröhnender Bass und Synthesizer-Klängen. „King Of Bones“, „Spook“, „Ninth Configuration“ und „Calling Them All Away“ gehören zu den Anspieltipps, die das gelungene Album trefflich charakterisieren.

Black Rebel Motorcycle Club: „Wrong Creatures“ ist bei PIAS erschienen.

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