Talk to me: Warum der neue Apple HomePod großes Potenzial hat

Talk to me: Warum der neue Apple HomePod großes Potenzial hat

Nun hat auch Apple einen smarten Lautsprecher im Angebot. Zumindest bald. Und schließt damit zu Amazon, Microsoft, Google & Co auf, die mit Alexa oder Cortana bereits smarte Speaker verkaufen. Jedoch ist der Tech-Konzern aus Cupertino dafür bekannt, Märkte entweder neu zu erschaffen (siehe seinerzeit das iPad) oder aber ein wenig zu warten – und dann mit einem deutlich besseren Produkt den bisherigen Marktteilnehmern das Fürchten zu lehren (siehe damals das iPhone). Letzteres dürfte beim HomePod genannten Apple-Produkt das Ziel sein. Doch was ist der Antrieb? Und: kann das klappen? Amazon möchte mit dem in verschiedenen Varianten erhältlichen Echo vor allem eines: Den Online-Einkauf so convenient machen, dass die eigenen Umsätze weiter steigen. Google dürfte dagegen weiter an der Perfektionierung des Suchalgorythmus – und schlussendlich an der daraus resultierenden Verbesserung der Werbeausspielung an seine Nutzer interessiert sein. Doch was macht Apple? Auch der neue Speaker dürfte irgendwo in Richtung Vernetzung des digitalen Lebens gehen. Ein bisschen Smarthome, ein bisschen Musik – hier versprach Tim Cook eine Revolution des Musikgenusses zu Hause – sicher aber auch Arbeiten, Termine, Alltagsplanung und Einkaufen. Denn Apple verdient bekanntermaßen auch am Verkauf und am Verleih bzw. Musik-Streaming mit.

Zur technischen Ausstattung sind bereits ein paar Eckdaten bekannt: So funkt der kleine Speaker über WLAN und kann mit einem eingebauten Subwoofer aufwarten. Darüber hinaus verfügt er über mehrere Hochtöner, die den Klang im 360° Radius abstrahlen können und hat sechs Mikrofone eingebaut, welche die Position des Gerätes im Raum automatisch einmessen und dadurch den wiedergegebenen Klang optimieren können. Müssen sich Sonos und andere Lautsprecher-Hersteller nun warm anziehen? Wir haben das Netz nach ein paar ersten Einschätzungen gescreent:

  • So titelt Nils Jacobsen auf meedia.de „Apple rennt mit intelligentem Lautsprecher Amazon und Google hinterher“ und zeigt gleichzeitig ein paar Beispiele amüsanter Tweets aus dem Netz.
  • heise.de liefert eine detaillierte Beschreibung dessen, was der HomePod bieten soll und vermutet, dass „Apple […] Multiroom-Lautsprechern die Stirn bieten“ möchte.
  • und Julia Maehner schreibt auf chip.de „Acht Treiber – das ist nicht nur eine Kampfansage an die Lautsprecher mit Sprachassistenten. Nein, das geht auch in Richtung Sonos, Raumfeld und Bose. Zum Vergleich: In Amazons Echo steckt ein Woofer, der gerade mal halb so groß ist wie der des Siri-Speakers und ein Hochtonlautsprecher.“ und vermutet weiter, dass es „…bislang […] wirklich so aussieht, als könne Apple mit dem HomePod das Feld von hinten aufräumen. Gerade die Ausstattung des Lautsprechers verspricht einen weitaus besseren Klang als der Amazon Echo.“

Man darf also gespannt sein, wie die ersten Tests des Apple HomePod ausfallen – und ob die Apple Fans im Weihnachtsgeschäft tatsächlich zugreifen. In Deutschland wird der HomePod ab Dezember erhältlich sein.

Header-Foto: wegotmusic.de // unsplash.com

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