Laurence Jones: Ein neuer Wunderknabe an der Gitarre

Laurence Jones: Ein neuer Wunderknabe an der Gitarre

In Großbritannien wird er als heißester junger Gitarrist gehandelt. Die Rede ist von Laurence Jones. Gerade mal 24 Lenze zählt der Bursche, ein ganz, ganz großes Talent.

Auf seinem aktuellen Album „Take Me High“ zeigt er seine enorme Brillanz und beweist, dass er sich nun offiziell vom Wunderknaben zum ausgewachsenen Gitarrero entwickelt hat. Zuweilen wird er gar mit dem jungen Robin Trower verglichen. Andere sehen in ihm eine Kreuzung zwischen Eric Clapton und Buddy Guy. Und so ist es kein Wunder, dass der junge Saitenartist bei den British Blues Awards als „Young Artist of the Year“ ausgezeichnet wurde und vom Classic Rock Magazin als „the head boy of the new breed“ betitelt wurde. Produziert hat das Album die Legende Mike Vernon. Paul Jones (The Blues Band) ist derweil auf der Harmonika zu hören. Neun der zehn Titel hat Jones selbst geschrieben und den Song „Higher Ground“ hat er sich aus dem reichhaltigen Repertoire von Stevie Wonder ausgesucht. Bei diesem Titel ist Soul-Sänger Reuben Richards, der auch auf „Live It Up“ aktiv ist, mit von der Partie.

Der Sound hat viele Facetten und auch am Mikro macht Laurence Jones eine gute Figur. Das ist Blues-Rock vom allerfeinsten. Bereits im Opener „Got No Place To Go“ lässt es der Brite richtig krachen. Sanftere Töne schlägt er bei „I Will“ und „Thinking About Tomorrow“ an bevor er wieder mit überschäumender Energie zum Finale abhebt. Laurence Jones darf man getrost zur Speerspitze der jungen britischen Gitarristen zählen. Hoffentlich lässt er sich bald mal in Deutschland live auf der Bühne blicken.

Laurence Jones: „Take Me High“ ist bei Ruf-Records erschienen.

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