Stefan Raabs Heavytones machen ihr eigenes Ding

Stefan Raabs Heavytones machen ihr eigenes Ding

Wer kennt sie nicht, die Heavytones? Die Musiker wurden vor allem als Band der ehemaligen Late-Night-Show TV total mit Stefan Raab einer breiten Öffentlichkeit bekannt. 2001 hatten sie ihren ersten Fernseh-Auftritt und am 16. Dezember 2015, also nach langen 15 Jahren, war dann Schluss, nachdem die Sendung eingestellt wurde und Stefan Raab seinen Rücktritt von der TV-Bühne bekanntgab. Dazwischen lagen rund 2100 Einsätze bei TV total oder anderen Spezialformaten wie Unser Star für… oder Quizboxen. Jetzt ist Schluss damit.

Die Band ist somit zwar in „TV-Rente“ gegangen, zusammen geblieben sind sie dennoch und machen weiter mit Club- und Hallenkonzerten sowie CD-Produktionen. Das neue Werk trägt den bezeichnenden Titel „Songs That Didn’t Make It To The Show“. Und wer gedacht hat, die Jungs spielen weiter Covers von anderen, sieht sich getäuscht. Denn von den neun fabelhaften Songs stammt nur einer, „Heaven“, aus fremder Feder, nämlich von James Brown. Mit 15 Jahren Fernseh-Erfahrung im Rücken haben sich die acht Musiker ganz auf ihre Stärken besonnen und ein sehr solides Opus produziert. Die Vollprofis haben ganze Arbeit geleistet und haben nicht nur tanzbare Gute-Laune-Musik eingespielt, sondern ineinandergreifende rockige, jazzige und bluesige Stücke fabriziert. Da gibt es funkige Gitarren, tolle Soli, flächige Keyboard-Klänge, verzerrte E-Gitarren, Sax-Eskapaden. Stets bestechend ist der flexible Bandsound und die hohe Klasse der Instrumentalisten.

Die Heavytones sind im einzelnen: Wolfgang Norman Dalheimer (Keyboards), Hanno Busch (Gitarre), Krischan Frehse (Bass), Alfonso Garrido (Percussion), Herb Jösch (Drums), Thorsten Skringer (Saxofon), Rüdiger Baldauf (Trompete) und Max von Einem (Posaune). Als Appetizer empfehlen sich folgende Titel: „Charlotte Holmes“, „Piff Paff Puff“ und „The Pursuit“. Übrigens handelt es sich bei allen Stücken ausschließlich um Instrumentaltitel.

Heavytones: „Songs That Didn’t Make It To The Show“ erschienen bei Herzog Records

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