Daniel Stelter: ein Gitarrist ohne Allüren

Daniel Stelter: ein Gitarrist ohne Allüren

Gitarristen gibt es wie Sand am Meer. Da fällt es schwer sich zu profilieren. Einer, dem dies dennoch gelang, ist Daniel Stelter. Dabei gibt sich der Ingelheimer Gitarrist bescheiden. Zurückhaltend und dennoch effektiv ist seine Spielweise. Blues, Jazz, Indie-Pop und ein imposanter Groove gehören zu seinen musikalischen Zutaten, die der junge Mann mit seinem Quartett perfekt anzurichten vermag.

Ulf Kleiner am Klavier, Michael Paucker am Bass und der Schlagzeuger Tommy Baldu sind Shelters Mitstreiter. Bei drei Titeln ist dazu noch Jean-Philippe Wadle am Bass mit von der Partie. Zusammen bilden sie eine Einheit. Dazu gesellt sich ab und an die anmutig schöne Stimme von Fola Dada. Der klassisch ausgebildete Daniel Stelter ist stets auf der Suche nach dem besonderen Klang. Und den findet er in diversen amerikanischen Musik-Genres, vielfach im Blues. Seine handgemachte Musik ist Musik für Zuhörer, nicht für Nebenbeihörer. Sie ist vielschichtig, ausbalanciert und frei von jedweder Effekthascherei.

Das macht den Gitarristen, der schon mit Musikern wie Joo Krauss, Sebastian Studnitzky (er ist als Gastsolist auf der CD zu hören) oder Till Brönner gespielt hat so sympatisch und seine Musik so einzigartig. Anspieltipps: „Satelights“, „Long Distance Waltz“ und „Too Dark Outside“.

Daniel Stelter: „Little Planets“ erschienen bei Herzog Records/edel

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