„The Key“ – Der Schlüssel zum Erfolg

„The Key“ – Der Schlüssel zum Erfolg

Selten hat man eine so mitreißende Mischung aus afrikanischen Rhythmen und modernen Jazz-Grooves gehört. So stimmig, so authentisch jedenfalls nicht. Der Mann, der sich solchermaßen mit seiner Band in Szene setzt, ist hierzulande noch ein Nobody. Jerry Léonide heißt der Piano-Wunderknabe. Er stammt ursprünglich von der Insel Mauritius, lebt aber längst in Paris und hat dort eine Handvoll talentierter Gleichgesinnter um sich geschart, die ein vorzügliches Ensemble ergeben. Nicht von ungefähr gewann Jerry Léonide die „Solo Piano Competition 2013“ beim renommierten Montreux Jazz Festival.

Luftig-leicht kommen die Stücke von Léonides Debütalbum daher.

Alle Songs atmen den kreativen Umgang der Musiker mit ihrem Ausgangsmaterial, das zum einen aus Afrika stammt und zum anderen Bezüge aus Jazz und Klassik wie selbstverständlich integriert.

„The Key“, so heißt die CD auf der diese wunderbare Musik zu hören ist, überzeugt auf Anhieb. Sie ist der Schlüssel, der die Tür öffnet zu einer ganz besonderen musikalischen Welt. Man sollte das Album öfter hören, um auch in den Genuss der vielen fein eingestreuten Details zu gelangen.

„The Key“ ist beim Label ACT Music erschienen. Unter folgendem Video-Link gibt es einen ersten musikalischen Vorgeschmack.

Jerry LéonideGeboren 1984 auf Mauritius kam Jerry Léonide im Alter von 17 Jahren nach Paris – vorwiegend der Musik wegen. In der französischen Hauptstadt angekommen fasste er schnell Fuß in der pulsierenden Jazz-Szene und knüpfte Kontakte zu Musikern wie dem Saxophonisten Vincent Lê Quang, dem Drummer Jhonny Joseph oder Bassist Gino Chantoiseau.

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