Ein vielseitiger musikalischer Teufelskerl
Ein vielseitiger musikalischer Teufelskerl
Inspiriert von spirituellen Traditionen, urbaner Musik und Popkultur hat der kanadische Virtuose Jowee Omicil aka Mr. BasH! einen grenzenlosen Zugang zur Musik entwickelt, der höchst lebendig und authentisch klingt. Ob Saxophon, Klarinette, Trompete, Fender Rhodes, Klavier oder Flöte – der Multiinstrumentalist bedient sich meisterhaft jedes Instruments. Seine bisherigen Alben weisen ihn als unermüdlichen Entdecker von Klängen aus. Seine Live-Shows werden so zu staunenswerten Ereignissen.
Jowee Omicil aka Mr. BasH! ist eine charismatische, unberechenbare Kraft in der Musik – musikalisch polyglott. Improvisator, zugleich Musiker, Pädagoge, Mentor, Produzent und visionärer Komponist. Geboren und aufgewachsen in Montreal als Sohn haitianischer Einwanderer, begegnete er der Musik zuerst in der Kirche seines Vaters, wo er Hymnen und Gospel aufnahm. Mit 15 griff er zum Altsaxophon – ein Wendepunkt. Sein außergewöhnliches Talent verschaffte ihm bald ein Stipendium am Berklee College of Music in Boston. Danach prägende Zeit in New York bei Visionären wie Ornette Coleman und Kenny Garrett erweiterte sein musikalisches Vokabular und bestärkte ihn in seiner Überzeugung: Musik ist ein Raum für Freiheit und Erkundung. Seine Karriere führte ihn auf Bühnen in aller Welt, wo er mit einer beeindruckenden Vielfalt an Musikern arbeitete – darunter Roy Hargrove’s RH Factory, Tony Allen, André 3000, Marcus Miller, Wyclef Jean, JB Dunckel (Air) oder Herlin Riley.
Über die Musik hinaus zeigt Jowee seine Kunst auch im Film – etwa in Damien Chazelles Netflix-Serie The Eddy oder als Sammy Davis Jr. in Mr. Aznavour an der Seite von Tahar Rahim. Man könnte fast sagen, dass Jowee BasH! Omicil von einem anderen Planeten stammt – oder zumindest aus einer Welt, in der Genres keine Grenzen kennen. Der kanadisch-haitianische Musiker, Komponist ist ein wahrer musikalischer Universalgelehrter. Jede Note ist Ausdruck seiner grenzenlosen Kreativität. „sMiLes“, Jowees elftes Album, ist ein Manifest kompromissloser Authentizität. Die CD beginnt mit einer Hommage an Abbey Lincolns „Throw it Away“, einem Aufruf, loszulassen, damit die Wahrheit ans Licht kommt. Von dort aus entfaltet Jowee ein Universum über elf Tracks plus einem Bonustitel und nimmt die Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durch imaginäre Welten: Cabo Verde, die 52nd Street in New York, die Voodoo-Trommeln Haitis, die kosmischen Echos einer Open-Mic-Session und vieles mehr. Was für ein Kerl! Man muss den Hut ziehen vor einem solchen Tausendsassa.
Jowee Omicil: „sMiLes“ ist auf dem Label Bash Village erschienen.
