Es lebe der Sport! Der neue BackBeat Fit 305 im Test

Es lebe der Sport! Der neue BackBeat Fit 305 im Test

Blätter und Matsch auf den Wegen, Regen in der Luft, Nebel in den Tälern. Und: Niedrige Temperaturen. Keine Frage: Der Herbst ist da – und stimmt uns mit ungemütlichem Wetter auf die kalten Tage des Jahres ein. Doch genug philosophiert. Denn echte Kerle kann das alles nicht vom gepflegten Outdoor-Sport abhalten. Oder? Egal. Da wir bei wegotmusic.de der Meinung sind, dass mit Musik grundsätzlich alles besser läuft, bietet der neue Sportkopfhörer BackBeat Fit 305 von Plantronics die ideale Gelegenheit, die sportliche Motivation in die Tat umzusetzen und sich wieder einmal ein bisschen Leibesertüchtigung hinzugeben.

Zu den Eckdaten: Der BackBeat Fit 305 ist ein Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer, dessen Ohrstöpsel über ein Kabel mit dazugehöriger Fernbedienung verbunden sind. Ich persönlich bin kein Fan der komplett einzelnen Earbuds à la Apple AirPods. Denn gerade beim Sport kann so ein kleines Ohrstück gerne mal verrutschen oder sogar herausfallen. Ist ärgerlich – und braucht schlussendlich keiner. Die Fernbedienung am schmissig designten Kabel ist recht groß geraten. Der Grund dafür dürfte wohl im verbauten Akku liegen. Aber der hat es in sich: Denn die Hörzeit gibt der Hersteller mit sechs Stunden an – eine Zeit, die ich beim ersten vollständigen Testdurchlauf nur knapp verfehle.

Für mich bei Sportkopfhörern schon fast ein Hygienefaktor: Ein robustes Design. Denn wer  in der kalten Jahreszeit auf seine 15 Kilometer-Laufrunde im Wald geht, der muss mit Regenschauern rechnen. Hier bietet die IPX5-Klassifizierung, gepaart mit einem schweißresistenten Design, genug Sicherheit. Schwimmen gehen sollte man zwar nicht, aber gut zu wissen, dass das Wetter dem Outdoor-Workout im Zweifel nicht entgegen steht.

Ein kurzer Blick in die schmucke Verpackung zeigt, dass neben Kopfhörer selbst noch eine praktische kleine Tasche zum Verstauen im Lieferumfang enthalten ist sowie ein USB-Ladekabel und zwei zusätzliche Paare an Gummi-Ohrstücken für besonders große und besonders kleine Gehörgänge. Am Kabel des BackBeat Fit 305 befindet sich übrigens ein kleines, aber sehr praktisches Feature in Form einer Klammer, mit der sich das Kabel zusammenclippen oder aber an der Kleidung befestigen lässt. Beides praktisch, sorgt es doch – zum Beispiel beim Laufen – dafür, dass es nicht unnötig hin- und her schwingt und so dazu beiträgt, dass vor allem der Hörer mit der Fernbedienung daran durch deren Schwingung leichter aus dem Ohr herausrutscht. Apropos: Herausrutschen ist ansonsten kein Thema beim BackBeat Fit 305. Denn die kleinen Stöpsel sind nicht nur gut gummiert sondern haben auch weiche, runde „Flügelchen“, über die der Hörer sanften Halt im Ohr findet. Eine gute und funktionierende Lösung, auch und gerade bei längerem Betrieb. Natürlich sind Sitz und Passform von In-Ear-Kopfhörern immer eine individuelle Geschichte. Wenn es die Möglichkeit zum Testen gibt, dann ist das durchaus empfehlenswert.

Wir haben noch nicht über den Klang gesprochen. Auf jeder Seite sind kleine 6-Millimeter-Treiber verbaut, die für ordentlich – und vor allem lautstärkestabilen – Schalldruck sorgen. Gleichzeitig wird durch die größeren Gummimembranen der Ohrstücke viel externer Schall passiv herausgefiltert, was natürlich auch dem Klang zugute kommt. Wie bei den meisten Sportkopfhörern sind die Bässe etwas stärker als der Rest, aber auch die Mitten und Höhen kommen gut. Ein „Nuscheln“ wie bei günstigeren Kopfhörern gibt es hier nicht.

Mein Fazit

Nach mehreren Tests sowohl im kalten Wald als auch im Fitness-Studio kann ich den BackBeat Fit 305 absolut empfehlen. Für den Preis knapp unter 100 Euro bekommt man einen Sportkopfhörer mit Ausdauer (Hörzeit im Test knapp fünfeinhalb Stunden) und Nehmerqualitäten (IPX5-Klassifizierung). Für das Workout bei Dunkelheit bietet das Kabel sogar noch reflektierende Elemente. Einfachstes Pairing und eine Kabelfernbedienung, die mit einem guten Druckpunkt, eindeutig identifizierbaren Tasten sowie der heute selbstverständlichen Möglichkeit, Anrufe anzunehmen, runden das gute Bild ab. Ein ganz kleiner, bauartbedingter Punkt, den ich an dieser Stelle anmerken muss: ist das Kabel zwischen den Ohrstöpseln nicht richtig fixiert, überträgt sich das schabende Geräusch, das es beim Reiben an der Kleidung verursacht, bis ins Ohr. Nicht laut. Aber dieses Schicksal teilen alle Kopfhörer dieser Bauart. Das Gute daran: Ist die Musik erstmal an, dann bekommt man davon nicht mehr allzu viel mit. Also: Kaufen (oder schenken lassen), Laufen, glücklich sein!

Weitere Infos gibt es auf der Website von Plantronics.

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